Markus Brier liegt zum Auftakt auf Schlagdistanz zum Spitzenduo

Mit einer soliden 69er-Runde (-3) startete Markus Brier am Freitag in die mit 250.000 Euro dotierten Riegler & Partner Legends am GC Murhof. Der Wiener hat als geteilter Zehnter vier Schläge Rückstand auf den Waliser Liam Bond und den Deutschen Thomas Gögele, die das Leaderboard bei sieben unter Par anführen.

Zu Beginn der Runde war noch etwas Sand im Getriebe von Markus Brier, der auf den Par-4-Löchern der dritten und fünften Bahn jeweils ein Bogey fabrizierte. Doch dann fand der 53-jährige Wiener, der in der Vorwoche in England seinen ersten Turniersieg auf der Legends Tour gefeiert hatte, zu seinem Spiel. Mit sechs Birdies von den Löchern sechs bis 16 drehte Brier seinen Score in den roten Bereich, ehe er auf der 18. Bahn noch ein Bogey kassierte. Mit vier Schlägen Rückstand auf das Führungsduo Liam Bond und Thomas Gögele (je 65/-7) reihte sich „Maudi“ nach der ersten von drei Runden an der geteilten zehnten Stelle ein.

„Das war mit Sicherheit besser als meine erste Runde vor zwei Jahren hier am Murhof, als ich gleich sieben Schläge auf die Spitze verloren habe. Der Start war heute zwar nicht berauschend, aber dann ist es mit sechs Birdies richtig gut gelaufen. In dieser Phase hat sich mein Spiel sehr gut angefühlt und auch das Putten hat super funktioniert. Das hat in Summe schon nach Golf ausgesehen. Am Beginn der Runde hat auch der Umstand eine Rolle gespielt, dass es noch ziemlich frisch gewesen ist und man mit den Schlägern noch ein wenig justieren musste. Aber grundsätzlich ist nichts Entscheidendes passiert, ich bin noch gut im Rennen“, bilanzierte ein zufriedener Brier.

Eine durchaus gelungene Vorstellung lieferte auch Murhof-Lokalmatador Alexander Petrskovsky ab. Die Nummer eins der österreichischen Senioren-Rangliste spielte eine 72er-Runde (Level Par) und brachte damit den gleichen Score wie der walisische Golf-Gigant Ian Woosnam ins Clubhaus. Der 51-jährige Steirer startete mit drei Birdies auf den ersten vier Löchern wie aus der Pistole geschossen und lag auch nach 14 Holes noch drei unter Par, ehe Petrskovsky mit drei Bogeys auf den letzten vier Löchern noch etwas an Terrain verlor.

„Es ist eine große Ehre für mich, in diesem Feld mit so vielen Superstars dabeisein zu dürfen. Die Runde war ein großes Erlebnis, ich freue mich schon jetzt auf die nächsten beiden Tage“, sagte Petrskovsky unmittelbar nach der Abgabe seiner Scorekarte. „Die 72 ist genau das, was heute für mich möglich gewesen ist. Ich bin mit dem Auftakt zufrieden – auch angesichts dessen, dass ich gestern einen langen Arbeitstag gehabt habe und keine Trainingsrunde spielen konnte“, ergänzte der als Vorstand beim Grazer Traditionskaufhaus Kastner & Öhler tätige Petrskovsky, der die Tatsache, dass er mit Ian Woosnam gleichauf auf Zwischenrang 38 liegt, nicht überbewerten wollte. „Er kennt ja den Platz nicht so gut wie ich“, sagte Petrskovsky mit einem Augenzwinkern.

Einen guten Start erwischte auch Michael Campbell. Der neuseeländische US-Open-Sieger 2005 benötigte 68 Schläge (-4) und reihte sich damit als geteilter Siebenter im Spitzenfeld ein. Zur zweiten Runde der Riegler & Partner Legends wird morgen Samstag ab 8.30 Uhr am GC Murhof abgeschlagen.

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